Straaaaand

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Straaaaand

Die lange Etappe ins Nord-Pas-du Calais schafften wir ganz gut, obwohl wir insgesamt etwa 9 Stunden unterwegs waren, war die Stimmung auch bei den Kindern meist erstaunlich gut. Wir waren ja auch noch kurz auf der Fähre und machten eine längere Mittagspause. Auch diesmal hatten wir einen „Camping des Dunes“ direkt am Meer gewählt. Hier logierte man aber wie auf einem ganz „normalen“ Camping, hinter den Dünen, die auch viel kleiner waren als auf Texel. Trotz der langen Reise zog es uns am ersten Abend noch an den Strand, wir wollten doch sehen, wo das Meer war! Und wir staunten nicht schlecht: Vor uns lag ein riiiiesiger Sandstrand, das Meer konnte man irgendwo in der Ferne fast mehr erahnen als sehen… 😳 Wir schafften es also noch an den Strand, aber bis ans Meer hat es an diesem Abend nicht mehr gelangt…

Wir setzten uns dann noch ins Bild über die Zeiten von Ebbe und Flut und rätselten, wie weit das Meer bei Flut wohl kommen würde, der Gezeitenunterschied betrug laut Tabelle immerhin etwa 5 Meter, was bei einem so flachen Strand doch viel war. Am nächsten Tag gingen wir dann zum Baden im Meer. Es war toll, wenn der Weg auch weit war, egal ob Ebbe oder Flut herrschte. Der Unterschied betrug zwar vielleicht 100m Strand, aber bis zum Meer waren es auch bei Flut etwa 200m Sandstrand… Da leistete unser Bollerwagen gute Dienste.

Während unserem ganzen Aufenthalt hier herrschte hochsommerliches Badewetter und die Kinder genossen einmal mehr das Spielen im Sand und Planschen im seichten Wasser.

Nebst dem Baden im Meer machten wir noch einen Ausflug nach Calais, gingen zu Fuss ins Dorf und fanden einen Rummelplatz, wo sich unsere Kinder am Karrussell erfreuten, wir fuhren mit dem „petit train navette“ in einen anderen Ortsteil, das „Grand Fort Philippe“.

Wir wähnten uns oft in Südfrankreich bei den Temperaturen und die Kultur und Architektur schien uns auch nicht so verschieden. Die Kinder haben sich auch ganz gut an unser neues Zuhause gewöhnt, Lio schläft jetzt auch besser nachts und öfter haben wir einen etwas neuen Rhythmus: Morgens ausschlafen bis halb neun smile dafür lässt Lio den Morgenschlaf und Nele den Mittagsschlaf meist aus. Und abends können wir die Kinder um 8 Uhr ins Bett stecken und noch ein wenig den Abend geniessen wink

Nach 6 Nächten geht es nun also weiter in die Normandie, auf den Camping Les Goélands in Saint-Martin-en-Campagne. Dieser hat etwas gemeinsam mit dem Camping hier in Gravelines: er liegt direkt neben einem AKW… Was zufällig war, könnte unser neues Kriterium werden, spricht für schöne Strände mit wenig Leuten wink

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