Ostsardinien

Created with Sketch.

Ostsardinien

Unsere zweite Station in Sardinien lag also im Osten in Tortolì/Arbatax auf dem kleinen, familiären ***Camping Cigno Bianco. Während wir auf dem letzten Camping wieder mal im Pinienwald logierten, waren wir diesmal im „Mischwald“ unter Oleander-, Oliven-, Tamarisken-, Tamarinden-, Eukalyptus- und einzelnen Nadelbäumen.

Nach einem ersten schönen Strandtag am Sandstrand folgte ein Regentag. Wir flüchteten uns ins Städtchen, machten ein bisschen Shopping, assen Pizza und fuhren noch zu den faszinierenden roten Felsen von Arbatax, die wir allerdings dann nur aus dem Auto bestaunten, weil gerade wieder ein heftiger Regenguss vom Himmel kam. Am Tag darauf regnete es zwar nicht mehr, dafür blies uns der Wind um die Ohren, sodass mit den grossen Wellen immer noch nicht an Baden zu denken war. So machten wir nachmittags noch einen kleinen Ausflug in das hübsche Örtchen Santa Maria Navarrese, von wo aus Andreas dann zum Camping zurück joggte, während ich mit den Kindern noch etwas auf dem Spielplatz verweilte, der sich in einem grossen Park mit wunderschönen, uralten Olivenbäumen befand.

Die nächsten Tage war das Wetter wieder ruhiger, wenn auch nicht mehr ganz so warm. Wir hatten eigentlich vorgehabt, nochmals zu den Felsen zu fahren um ein bisschen drauf rum zu kraxeln und mal noch an einen andern Strand zu fahren. Weitere Ausflüge hatten wir schon abgeschrieben. Und schliesslich machten wir gar keinen Ausflug mehr, denn wir lernten gleich drei Familien mit Kindern im ähnlichen Alter kennen und weil die Kinder so schön zusammen spielen konnten, verbrachten wir viel Zeit zusammen: beim Baden und Buddeln am Strand, rasanten Fahrten mit dem Laufrad über den Camping, in der „Camping-Kita“ vor dem Wohnwagen und auf dem Spielplatz. Dabei kam die Idee eines gemeinsamen Grillabends, so dass eines Abends kurzerhand alle Tische und Stühle auf unsern Platz getragen wurden und wir schliesslich 8 Erwachsene und nochmals soviele Kinder an einer Tafel sassen. Jeder hatte sein Grillgut und steuerte einen Salat oder sonstwas bei und zu guter Letzt gabs sogar noch ein Tiramisu, mmmmhh… Es wurde ein richtig gemütlicher und witziger Abend, danke euch allen nochmals! (PS: Natürlich lebten wir alle noch zwei Tage von den Resten des Abends…;-)).

Unser Strand stellte sich in den Tagen auch als sehr fasznierend heraus, er schien jeden Tag wieder neu. Während es am ersten Tag vom Camping kommend eher links flach abfallend war, mit einer kleinen Sandbank noch, präsentierte sich das Bild in den Tagen nach dem Regen und Sturm gerade umgekehrt. Während dem Regen und Sturm war der Strand wegen dem hohen Wellengang auch nur etwa halb so breit. Danach hatte sich vom Camping kommend rechts eine Art kleine Lagune gebildet, die ideal als Kinderpool war. Von da aus erstreckte sich dann eine lange Sandbank noch weit ins Meer hinein, wobei der Graben auf der Seite vom Strand immer tiefer wurde und schliesslich ca. 160cm Tiefe erreichte. Ausserdem hatte es bei dem Sturm viele kleine Muscheln angespült, von denen es vorher gar keine hatte und Fische schien es nun auch mehr zu haben, sodass sich auch das Schnorcheln lohnte, vorallem in dem Graben und bei den Felsen etwas weiter drüben am Strand. Es war wirklich faszinierend, der Strand wirkte jeden Tag neu.

So verging die Zeit im Nu und es war schon Zeit zum Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg ans Festland. Dazu mussten wir noch zwei Stunden Auto fahren, verpflegten uns unterwegs an einem Markt mit herrlichem Poulet vom Spiess und Pommes, spazierten nachmittags noch durchs Städtchen in Cagliari, das uns sehr gut gefiel, bevor wir abends nach Neapel einschifften. 

Eine Antwort

  1. Anonymous sagt:

    Hüt isch ender chli grau u chüel bi üs. De isch das schön weme öiie Blog cha läse u di schöne fiumli luege. Sardinie isch würkli mega schön. 😍
    Lio isch e richtige blondschopf worde, Nele es meitschi mit ihrem bäbi. Fröie mi se wieder gseh!
    Die zyt geit ja wie im Flug,isch ja haubzyt scho düre.
    Gniessets no,!!
    Liebe gruess us asu

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Follow

Get the latest posts delivered to your mailbox: