Apulien: Monopoli

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Apulien: Monopoli

Unser zweiter Stop in Apulien war Monopoli, genau es gibt da eine kleine Stadt mit dem Namen Monopoli 🙂 Scheint aber nichts zu tun zu haben mit dem gleichnamigen Brettspiel. Wir wählten den ***Camping Residence Atlantide wegen seiner guten Ausgangslage für Ausflüge in die sehr sehenswerte Umgebung und weil er vielleicht der einzige war, der in der Region noch offen hatte. Es hatte hier auch nur noch etwa 6 (erwachsene) Gäste pro Nacht, wir hatten also seehr viel Platz. Allerdings war der Camping im Vergleich zu anderen recht teuer und dies obwohl das Angebot recht eingeschränkt war (Pool und Restaurant zu, nur Brotservice und ein kleiner Campingladen, kein gratis W-Lan und auch Duschen kostete).

Wir blieben hier eine Woche, machten Ausflüge in die wirklich schöne Umgebung: in die malerischen Städtchen Polignano a Mare, Alberobello, Monopoli und Ostuni, wir besichtigten die eindrücklichen Höhlen von Castellana Grotte, badeten am Strand vor dem Camping in einem ehemaligen römischen Steinbruch und im „Parco Naturale Regionale Dune Costiere da Torre Canne a Torre San Leonardo“…;-) Und wir besuchten die erlebnisreiche Zoosafari in Fasano: man fährt wirklich zu einem grossen Teil mit dem Auto durch die Gehege der wilden Tiere… 🙂 und macht alles, was verboten ist: Fenster öffnen und Tiere mit Erdnüssen füttern, die wir am Eingang erhalten hatten… Ausser vielleicht im Löwengehege… 😉 Und dann stand da noch Franco auf dem Programm… Denn Tagesmütter gab es auch schon vor 45 Jahren, auch wenn sie wohl noch niemand so genannt hat. Und eine davon war meine Grossmutter und sie schaute nach dem kleinen Franco. Er wurde in der Schweiz geboren und ging mit fünf Jahren wieder mit seinen Eltern nach Apulien zurück, nach Fasano eben. Und so wollten wir diesen Franco noch treffen und bekamen von ihm eine kleine Führung durch das kleine aber ebenfalls sehr hübsche Fasano. Danach assen wir noch gemeinsam Pizza und Focaccia (das beste Focaccia, das ich bisher gegessen habe!), bevor wir mit zwei Taschen voll süssen und salzigen Leckereien beschenkt wieder zurück auf den Camping fuhren um die Kinder ins Bett zu bringen. 

Und damit nochmals zurück zum Camping: er war zwar recht teuer, aber dafür sympathisch. Der Chef drehte mehrmals täglich im Auto seine Runde über den Camping und grüsste freundlich, bei der abendlichen Runde schaltete er die Platzbeleuchtung ein: jede Lampe einzeln. Dabei ging er auch auf unsere Wünsche ein, als ich ihn bat, den hellen Strahler neben unserem Zelt nicht einzuschalten, war dies kein Problem und er hat mir sogar gezeigt, wo man die Lampen ein- und ausschaltet und es gab noch eine Alternativlampe, die deutlich sympatischer war. 🙂 Ausserdem hatte es eine kleine gepflegte Campingkatze, die wir alle sofort ins Herz schlossen. Sie war von einem kürzlichen Kampf im Gesicht gezeichnet und auf einem Auge blind, aber nach anfänglicher Vorsicht meinerseits durften die Kinder schliesslich mit ihr spielen und sie streicheln und sie lag abends öfter bei mir auf dem Schoss. Wir haben ihr sogar einen Namen gegeben, wir nannten sie Momo, das konnte sogar Lio sagen, der jetzt beginnt die Wörter nachzusagen. Und ausserdem bekamen wir eine Coiffeuse für die Kinder auf den Platz durch Nachfragen an der Rezeption war da die Tochter von… etc. und so kam Cinzia am Samstag zu uns auf den Platz und schnitt den Kindern die Haare.

Die Gegend hat uns wirklich sehr gut gefallen, sowohl landschaftlich wie kulturell und von den Leuten her. In Ostuni wurde uns der Weg zur Altstadt erklärt bevor wir überhaupt gefragt hatten, wir hatten nur etwas ratlos dagestanden… 😉 Wirklich sehr empfehlenswert die Region, wenn auch etwas weit von der Schweiz…!

4 Antworten

  1. Anonymous sagt:

    Hallo ihr Abenteurer,
    Es ist so spannend, lustig und erholsam eure Fotos und Filme anzuschauen. Auf der einen Seite das Mitfreuen mit euch über diese besondere Zeit als Familie und andererseits selbst für kurze Zeit in Ferienstimmung zu kommen.
    Geniesst die letzten Wochen und bis bald…..
    Liebe Grüsse
    Karin (Wüst)

  2. Vreni Mösle sagt:

    Liebe Familie Huber
    Wir verfolge euch schon länger auf euer abenteuerlichen Reise und sind begeistert. Ab Sardinien, das wir schon viel bereist haben, sind wir auch mit dabei. Ursula hat uns auf euer Timeout aufmerksam gemacht.
    Apulien steht schon lange auf unserer Wunschliste. Doch blieben wir in diesem schönen, warmen Sommer im Münstertal und im Trentino mit tollen Biketouren hängen. Mal sehen, ob wir es nächsten Mai oder Juni schaffen.
    Nun sind wir gespannt, was ihr noch alles erlebt und zu Berichten habt. Ich hoffe der Regen hat euch noch verschont.
    Herzliche Grüsse Vreni u Res us dr Länk

  3. Familie Kusterer sagt:

    Hallo ihr Reisenden,
    Wir verfolgen fleißig Euren Blog und finden so viele Reisetipps für kommende Reisen und Urlaube.
    Schön dass wir uns auf Sardinien in dem Baía blu la Tortuga kennen gelernt haben.
    Passt auf Euch auf und genießt die bevorstehende Zeit. In Deutschlands Süden ist es so langsam richtig kalt und wir beneiden Euch um die kurzen Hosen und das Baden im Meer.
    Liebe Grüße
    Matze, Corinna, Jule & Bennett

  4. Anonymous sagt:

    Das heimeletmer, au die schöne örtli gseh… inklusive zoosafari😉hets scho vor 40 Jahr gä.
    Grüessli us amsu

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